• Alina Nolte

HOW TO: Brautshooting im Gladbecker Wald - mit Frollein von Fuchs | Ratgeber für Braut, Bräutigam un

Aktualisiert: 3. Okt 2019


Nicht immer sind die Bedingungen für ein Portraitshooting am Hochzeitstag ideal. Gemeinsam mit Frollein von Fuchs durfte ich euch nun aber mal zeigen, mit welch simplen Handgriffen und Tipps die Bilder auch harmonisch aussehen können, obwohl sie zur Mittagszeit bei strahlendem Sonnenschein in einer ...auf gut-deutsch gesagt: "stink-normalen" Location im kleinen Städtchen Gladbeck geschossen wurden. Ein kleiner Ratgeber für Braut, Bräutigam und Fotografen.

Keep it simpel! - Die Location. Als Location kann manchmal schon ein kleines Waldstück oder eine hübsche Allee reichen, um auch zur Mittagszeit eine nette Location zu haben. Nicht immer hat man die Möglichkeit in einer spektakulären, wild-romantischen Location shooten zu können. Haltet daher immer die Augen offen und haltet Ausschau nach den kleinen, hübschen Dingen in "ganz einfachen" Locations. Achtet auch darauf, dass nur wenige Gebäude oder Fahrzeuge, Menschen, Bänke oder auch Mülleimer in euer Bild geraten. Wählt die Postion, Location und den Bildausschnitt so, dass ihr bei der Bearbeitung nicht zu viel retten müsst.


Die Farben!

Welche Farben passen zu eurem Model oder eurem Paar? Welche Stimmung hast du dir vorgestellt? In meinem Fall habe ich mir ein frühlinghaftes und dennoch warmes Set vorgestellt. Gute-Laune sollte es versprühen. Der Kontrast zwischen dem Haar des Models und dem Grün von Moos und Laub zaubert eine schöne Atmosphäre - und obwohl die Farben eher konträr sind, harmonieren sie.

Die Harmonie der Farben Ich persönlich fotografiere lieber in Locations, die Erfarben bieten. Das zaubert eine schön stimmige und warme Atmosphäre. Lange Zeit war das Grün der Blätter im Frühjahr und Sommer daher mein Feind. Viel zu oft hatte ich Angst, dass sich die Farben beissen und nicht schön harmonieren. Dabei gibt die Nachbearbeitung jedoch noch soooo viel her. Auch Grüntöne lassen sich mit dem Rest der Farben bei der Farbangleichung wunderbar abstimmen. Ich achte dabei immer darauf, dass ich einen eher warmen Grünton gestalte, der nicht zu übersättigt ist.

Die Angst vor hartem Licht Man hört es immer wieder: wir Fotografen fotografieren nicht gern im Licht der Mittagssonne. Die Sonne steht viel zu hoch und wirft daher sehr harte Schatten. Wir Fotografen wünschen uns eher weicher Licht, das unser Motiv gleichmäßig und natürlich ausleuchtet. Im Wald lässt es sich dennoch gut zur Mittagszeit bei wolkemlosen Himmel arbeiten. Ich achte immer darauf, dass mein Model mit dem Kopf - und vorallem mit dem Gesicht! - größtentiels im schattigen Bereich steht und nur im Hintergrund die Sonne durch die Blätter scheint. So vermeide ich harte Schatten im Gesicht und nutze aber den Vorteil der schönen Lichtreflexe im Hintergrund.

Das Spiel mit dem Licht Manchmal kann der Kontrast von Licht und Schatten wunderbar harmonisch wirken. Trau dich einfach ein bisschen was auszuprobieren!

Herzenstipp: Glaubt an euch! Glaubt daran, dass die kleinen und simplen Dinge großartig sein können! Dankeschön an unser rothaariges Rapunzel aka Frollein Fuchs!

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