• Alina Nolte

Die perfekte Candybar - im Interview mit Heartbeat Projects

Aktualisiert: 30. Okt 2019

Jeder kennt sie mitlerweile: die Candybar. Ob auf Hochzeiten, Geburtstagen oder Partys, #Candybar ist zum Trend geworden! Irgendwie auch leicht nachzuvollziehen... denn schon mit wenigen Handgriffen entsteht eine dekorative Aufmerksamkeit für die Gäste, die den ganzen Abend über für gute Laune sorgt und die Herzen aller Naschkatzen höher schlagen lässt. Doch was macht nun eine "gute" Candybar aus? Muss die teuer sein? Was brauche ich für meine Candybar? Gemeinsam mit Martina von Heartbeat Projects, die ich kurzerhand mit einem kleinen Interview überfallen durfte, habe ich wunderbare Tipps für euch zusammengestellt... #howtocandybar


Ich habe Martina für euch gefragt, wie denn das Grundgerüst der Candybar aussehen sollte und was garnicht fehlen darf. Martina: Grundsätzlich braucht man für eine Candybar natürlich Süßigkeiten, einen Tisch oder ein anderes „Gestell“, Gefäße für Süßigkeiten, Zangen und Schaufeln zum Entnehmen der Süßigkeiten und Tüten oder Pappschachteln, damit die Gäste ihre „Mischung“ (Funfact: im Ruhrgebiet kennen die meisten bestimmt noch die "bunte Tüte"!) zusammenstellen und mit zum Platz nehmen können. Ansonsten kann man die Candybar noch nach Herzenslust dekorieren und zu einem optischen Highlight machen. Wenn man die Candybar auf einem normalen Tisch mit Tischdecke aufbaut, sollte man darauf achten, dass der Tisch mit einer bodenlangen Tischdecke dekoriert wird oder für entsprechende Stoffe sorgen. So kann man auch mal schnell die meist nicht so dekorativen Tischbeine verdecken! Als ein individuelleres "Gestell" kann auch gut ein Vintage-Regal, ein Konstrukt aus einer Leiter oder eine Holzpalette dienen.

Candybar in der Eventzeche Essen

Beim Aufbau sollte man dann noch darauf achten, dass man vielleicht ein paar Höhenunterschiede auf der Candybar einrichtet. Das verleiht Charme und lässt alle Leckereien gut sichtbar werden. Am einfachsten ist dies vermutlich mit Hilfe einer Etagere, auf der z.B. Kekse oder Donuts auf verschiedenen Ebenen angerichtet werden können.

Eine Etagere kriegt ihr mitlerweile recht einfach zu kaufen. Schaut doch z.B. mal bei Ikea, Nanunana oder notfalls auch im Internet. Die Auswahl ist riiiiiesig! (Ist das jetzt Werbung!?) ...aber jetzt mal her mit den Leckereien!!! Welche eignen sich besonders gut...? Und welche eher nicht? Martina: Im Prinzip kann man alle Süßigkeiten verwenden, die man möchte. Im Sommer, wenn es aber mal sehr heiß werden kann, sollte man jedoch besser auf schokoladige Sachen verzichten. IErfahrungsgemäß ist es auch nicht so sinnvoll, viele „harte“ Bonbons anzubieten, die man dann stundenlang lutschen muss. Das sind dann meistens die Süßigkeiten, die am Ende übrig bleiben. Gut angenommen werden aber z.B. Weingummis in verschiedenen Varianten, weiches Lakritz, weiche Frucht- oder Karamellbonbons, und, wenn es nicht zu heiß ist oder der Raum klimatisiert ist, diverse Pralinen, kleine Schokoriegel, Kekse usw. Gut lässt sich die Candybar auch mit Gebäck ergänzen. Zum Beispiel Macarons, Cupcakes und Donuts. Die sind besonders dekorativ! Wenn man es jetzt ganz genau nimmt, heißt es dann nicht mehr Candybar, sondern Sweet Table, aber man muss auch nicht päpstlicher sein als der Papst.

#candybar oder #sweettable ... wen juckts? Hauptsache was zu naschen!

Low Budget Alarm?? Dann haben wir auch hier die passenden Tipps für euch! Eine Hochzeit kann echt teuer sein und nicht jeder möchte für "Schnickschnack" zusätzlich viel Geld ausgeben. Wer dennoch nicht auf seine Candybar (oder eben Sweettable) für sich und seine Gäste verzichten möchte, findet hier nun die richtigen Tipps! 1. Die Gefäße - NIMM DAS WAS DU HAST UND PIMPE ES AUF! Martina: Bei den Gefäßen kann man z.B. sparen, indem man im eigenen Haushalt schaut, was man an hübschen Schüsseln, Gefäßen, Tortenplatten und Etageren hat. Ansonsten kann man auch noch Mama oder Oma fragen und muss nicht zwingend etwas dafür kaufen. Ansonsten haben Ikea + Co. auch günstige Candybar-Gefäße im Angebot, die man ergänzend dazu kaufen kann. #FragOma 2. Das Grundgerüst - Mach's einfach selbst! Martina: Wie bereits erwähnt, kann man die Candybar auf einem Tisch aus der Location aufbauen und muss nicht extra etwas dafür anschaffen. Mit Stoffen, Holzkisten oder verkleideten Kartons, Girlanden, Pompons o.ä. Sachen kann man daraus eine exklusive, aber günstige Candybar zaubern. 3. It's the simple things - und wegwerfen ist eh öde! Martina: Klein aber Oho! Eure Candybar muss nicht unbedingt riiiiesig ausfallen. Eure Gäste freuen sich auch über kleinere Naschereien. Auf Hochzeiten gibt es im Allgemeinen viel und gutes Essen. Deshalb empfehle ich die Candybar nicht zu üppig zu bestücken. Sonst bleibt man hinterher vielleicht auf Unmengen von Süßigkeiten sitzen. Natürlich kann man den Gästen sagen, dass sie sich noch etwas mit nach Hause nehmen können. Aber daran denkt wahrscheinlich keiner mehr zu später Stunde.



Wer jetzt auch schon die wunderbare Candybar auf den Fotos ein diesem Blogbeitrag bewundert hat... Die habe ich fotografiert... und Martina hat sie gezaubert! Auf der Hochzeit von Clarissa und Marc war das Motto "Black 'n White" und natürlich durfte dann auch die passende Candybar nicht fehlen. Martina hat uns ein bisschen was zum Konzept verraten. Martina: Clarissa und Marc hatten das Farbthema Schwarz/Weiß. Das sollte sich auch in der Candybar widerspiegeln. Außerdem wurde in einer alten Industrielocation (ehemalige Zeche) mit entsprechender Einrichtung gefeiert. Also sollte die Candybar auch dazu passen. Süßigkeiten wurden soweit möglich im schwarz-weißen Farbspektrum verwendet und das Ganze auf einer alten Palette aufgebaut. Die beiden lieben Donuts und wollten die auch gerne mit auf der Candybar anbieten. Dafür wurde der Look ebenfalls an das Farbthema angepasst. Das Ergebnis war eine kleine, schnuckelige Candybar, die sehr gut angenommen wurde und für 80 Gäste vollkommen ausreichend war.



Ein weiteres Highlight bei der Feier war auch die #Gentlemansbar! ...Ein kleiner Rückzugsort für die Herren, wo sie Zigarren und exklusiven Whisky, Rum oder ähnliches genießen können. Dabei können sie sich ein bisschen wie die Gentlemen in exklusiven Herrenclubs fühlen und ihre "Männergespräche" führen. Aber ich bin sicher: die Damen werden bestimmt auch nicht verscheucht, wenn sie etwas für Zigarren und die Drinks übrig haben. #Kubabar

Bei Clarissa und Marc wurde aus der ursprünglich vorgeschlagenen Gentlemens‘ Bar tatsächlich eine kleine Kuba Bar bzw. Lounge. Grund dafür war, dass Clarissa und Marc im letzten Jahr zu Ihrem 10. Kennenlerntag einen Urlaub auf Kuba verbracht haben und total begeistert waren. Deshalb gab es echte kubanische Zigarren, kubanische Rumsorten, kubanische Accessoires und Palmen.



Danke liebe Martina für den Einblick in dein Konzept und die wunderbaren Tipps!

Mein Fazit für euch: WENIGER IST MEHR! Übernehmt euch mit eurer Candybar nicht und kauft lieber ein paar weniger Süßigkeiten damit später nicht so viel übrig bleibt. Geld sparen könnt ihr vorallem indem ihr erst Zuhause oder bei Oma (#fragoma) nach hübschen Gefäßen und Zubehör für die Candybar schaut. Wenn ihr sie dann noch mit Kerzen, Papeterie und Lichterketten ausstattet, wird sie auf jeden Fall ein toller Hingucker, der auch mit wenigen Handgriffen die Herzen der Gäste höher schlagen lässt. #behindthescenes bei Clarissa und Marc Location: Eventzeche Essen Fotografie: Alina Nolte von Armed with Memories Hochzeitsplaner/Deko: Heartbeat Projects Torte & Donuts: Christiane Offenbächer



LASS DICH INSPIRIEREN!


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